CAS Digitale Kulturen - das Neue als Werkzeug

Kulturproduktion findet heute auch im Digitalen statt, das Publikum wird per Stream erreicht. Die Kommunikation soll sich neuer Medien und Strategien bedienen. Das Archiv muss digitalisiert werden – und online öffentlich zugänglich sein. Ausstellungen finden online statt – dafür weltweit besuchbar. Veranstaltungen, Kongresse oder Festivals verlangen nach hybriden Konzepten. Vermittlung untersucht neue Formate in Audio und Bewegtbild. Die digitale Transformation hat durch die letzten Monate an Dringlichkeit gewonnen und stellt uns unausweichlich vor neue Herausforderungen und Aufgaben. Entscheidend um jetzt erfolgreich handeln zu können, ist der bewusste Umgang mit Digitalität und die Fähigkeit, das Neue zu denken und gezielt einsetzen zu können.

In diesem Zertifikatslehrgang erarbeiten Sie eine eigene Handlungsposition in Digitalen Kulturen. Der CAS richtet sich an alle, die sich im Kulturbereich mit dem Digitalen befassen: Kulturschaffende, Kommunikationsverantwortliche, Kulturfördernde, Leitende von Kulturorganisationen, Beauftragte für Strategie und Management etc. Passend zum Thema ist dieser CAS dual konzipiert und wird in Präsenzseminaren sowie Zoom-Seminaren durchgeführt. Alle Informationen dazu finden Sie im Modulplan.

Die Dozierenden des Lehrganges sind u.a. Kurator*innen, Kunstschaffende, Innovationsforschende, Medienwissenschaftler*innen, digitale Produzent*innen, IT-Expert*innen, Marketing-, Strategie- und Kommunikations-Fachleute sowie Rechtsexpert*innen.

Modulplan CAS Digitale Kulturen im Kulturmanagement 2022
Studiendaten 2022

Digitale Kultur & GesellschaftDigitale KulturarbeitTools & Anwendungen
Medienwandel in Kultur und GesellschaftDigitale Produktion und  Distribution

Webanwendungen und Kommunikation

Geschichte, Theorie und Praxis digitaler MedienDigitale Strategie, Kommunikation, MarketingTransmedia Storytelling
Soziale Netzwerke: Partizipation und TheorieDigitales Kuratieren, Vermitteln und ArchivierenBild und Audio-Formate
Kulturelles Gedächtnis in der digitalen GesellschaftDatenschutz, Recht, IT SicherheitDenken und Konzeption in der Digitalen Sphäre

Der CAS in Digitalen Kulturen kann als Zertifikatslehrgang einzeln studiert werden oder als Wahlmodul innerhalb des MAS Kulturmanagement.

Zielpublikum

Der CAS Digitale Kulturen richtet sich insbesondere an Kulturschaffende und Fachkräfte in Kulturbetrieben, Verwaltungen und Museen, die eine kompetenzorientierte Weiterbildung an der theoretisch-praktischen Schnittstelle zwischen Kulturreflexion und digitalisierter Arbeits- und Wirkungswelt im Kultursektor suchen. Der CAS in Digitalen Kulturen ist ein Wahlmodul des MAS in Kulturmanagement.

Kursorganisation

Der CAS Digitale Kulturen umfasst 15 Präsenzstudientage und die Entwicklung eines eigenen digitalen Vorhabens als Abschlusspräsentation. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel in einem zweiwöchigen Rhythmus an jeweils zwei Tagen (Freitag und Samstag) in Basel statt. Die Studierenden erwerben die erforderlichen 12 ECTS-Punkte durch ihre Präsenz und aktive Mitwirkung im Unterricht und durch die Entwicklung, Kontextualisierung und Präsentation eines eigenen, digitalen Vorhabens.

Abschluss

Das Certificate of Advanced Studies (CAS) wird von der Universität Basel verliehen. Mit dem Abschluss des CAS in Digitalen Kulturen erwerben Sie 12 ECTS-Leistungspunkte. Der Zertifikatslehrgang ist ein Wahlmodul des MAS in Kulturmanagement.

Übersicht

Nächste Durchführung

13. Januar - 12. Mai 2023

Online Info-Anlass2. Juni 2022, 18.30 - 20.00 Uhr, Anmeldung: skm@clutterunibas.ch
Anzahl Studientage15 Präsenztage, Prüfungstag
KostenCHF 5‘800.- inkl. Lernmaterialien 
AbschlussZertifikat der Universität Basel

Bitte beachten Sie, dass der CAS in Digitalen Kulturen hybrid durchgeführt wird. 

 

Anmeldemodalitäten und FAQ

Jetzt anmelden!

Die Dozierenden sind anerkannte Fachexpert/innen der Universität Basel und anderer Hochschulen sowie Persönlichkeiten aus der Berufspraxis des Kulturmanagements und Wirtschaft: Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani (Assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft), Dr. Estelle Blaschke (Vertretung Professur Medienwissenschaft, Philosophisch-Historische Fakultät, Universität Basel), Prof. Christian Doerr (Cyber Threat Intelligence Lab, Hasso-Plattner-Institut), Sabine Himmelsbach (Direktorin Haus der elektronischen Künste Basel), Prof. Dr. Sabine Fischer (Professorin für Ideenökonomie in der digitalen Transformation), Adrian Kelterborn (Transmedia Specialist/Prismago AG), Cheyenne Mackay (Journalisten, Radio- und Podcast-Produzentin), Prof. Dr. Lorenz Pöllmann (Professor für Medien- und Eventmanagement an der HMKW – Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Berlin). Prof. Dr. Lukas Rosenthaler (Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel) sowie die!Mediengruppe Bitnik (Berlin/Zürich).

  CAS in Digitalen Kulturen 2022
 
 
Ayad Al-Ani, Prof. Dr. Dr. Organisationsforscher, Geschäftsführer der Beratungsagentur tebble, Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam (D), Assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft Berlin (D), Ao. Professor School of Public Leadership Stellenbosch University Südafrika Digitale Kultur und Gesellschaft
Estelle Blaschke, Dr.  Vertretung Professur Medienwissenschaften Universtät Basel,  Digitale Medien, Digitale Bildpraxis
Peter Fornaro, Dr. Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel  Kulturelles Gedächtnis und Kulturerbe in der digitalen Gesellschaft
Sabine Himmelsbach Direktorin Haus der elektronischen Künste Basel (HeK) Digitales Kuratieren und Vermitteln
Sabine Jank Coach für Kreativität und Innovation, mit den Schwerpunkten Creative Leadership.  Sie ist Mitbegründerin der transdisziplinären Plattform szenum. Kultur + Partizipation
Adrian Kelterborn Inhaber Prismago AG. Multimedia-Produzent, Regisseur und Editor. Transmedia Storytelling
Sabine Fischer, Prof. Dr.

Unternehmensberaterin und Professorin für Ideenökonomie in der digitalen Transformation. Sie lehrt und lernt als Professorin an Universitäten/Hochschulen in Berlin, Zürich, Basel, Bern, an der Lomonosov University in Moskau und der Universidad San Pablo in Guatemala

Konzeption und Denken in der Digitalen Sphäre
Nicolas Mosimann, Dr. iur Rechtsanwalt Kellerhals Carrard Basel Datenschutz und Urheberrecht
Lorenz Pöllmann, Prof. Dr. Professor für Medien- und Eventmanagement an der HMKW – Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Berlin Digitales Kulturmarketing
Lukas Rosenthaler, Prof. Dr. Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel Kulturelles Gedächtnis und Kulturerbe in der digitalen Gesellschaft
Domagoj Smoljo Künstler, !Mediengruppe Bitnik Digitale Kultur als Form des Widerstandes und Werkzeug in der Kunst.
Carmen Weisskopf Künstlerin, !Mediengruppe Bitnik Digitale Kultur als Form des Widerstandes und Werkzeug in der Kunst.
 

In ausgewählten Studientagen ergänzen Kulturschaffende, Leiter/innen / Projektverantwortliche aus Kulturinstitutionen und /oder Freiberufliche mit ihrem Praxisbezug die Unterrichtseinheiten.

 

 

Durch die Digitalisierung wird der Kulturbetrieb offener. Gleichzeitig können Künstliche Intelligenzen die Kulturschaffenden in ungeahnter Art und Weise unterstützen. Schaffen Menschen, die immer weniger im ökonomischen Produktionsprozess gebraucht werden, mehr Raum und Möglichkeiten für Kultur?

Prof. Dr. Ayad Al-Ani, Berlin