CAS Digitale Kulturen

Digitale Transformationen in Kultur und Gesellschaft stehen im Zentrum des vertiefenden Zertifikatskurses. Der Lehrgang bringt Sie auf den neuesten Wissensstand und zeigt auf, wie digitale Medien für Kulturprojekte nutzbar gemacht werden können.  

Um die kultur- und gesellschaftsverändernden Funktionen des Digitalen zu erfassen, treten Sie mit ausgewiesenen Fachvertreter/innen aus der theoretischen und angewandten Kulturwissenschaft, der Mediensoziologie und Informatik sowie Berufspraktikern in Dialog. Sie setzen sich mit kritischen Debatten zur Bedeutung des Digitalen für Kultur und Gesellschaft auseinander und üben die praktische Anwendung von digitalen Tools und Netzwerktechnologien. Sie  gewinnen Sicherheit im Umgang mit digitalen Rechtsfragen und lernen, die Potenziale und Gefahren sozialer Medien in der Kulturarbeit richtig einzuschätzen.

Der CAS behandelt folgende Themen:

Digitale Kultur & GesellschaftDigitale KulturarbeitTools & Anwendungen
Medienwandel in Kultur und GesellschaftDigitale Produktion &  DistributionWebanwendungen & Netzwerktheorien
Geschichte, Theorie und Praxis digitaler MedienDigitales KulturmarketingBest Practice mit Praxisinputs
Soziale Netzwerke: Partizipation und Freundschaftskommunikation Digitales Kuratieren, Vermitteln und Archivieren
Kulturelles Gedächtnis in der digitalen GesellschaftDatenschutz und Recht

Der CAS in Digitalen Kulturen ist ist ein Wahlmodul des MAS in Kulturmanagement, das der Spezialisierung dient.

Zielpublikum

Der CAS Digitale Kulturen richtet sich insbesondere an Kulturschaffende und Fachkräfte in Kulturbetrieben, Verwaltungen und Museen, die eine kompetenzorientierte Weiterbildung an der theoretisch-praktischen Schnittstelle zwischen Kulturreflexion und digitalisierter  Arbeitswelt im Kultursektor suchen. Der CAS in Digitalen Kulturen ist ein Wahlmodul des MAS in Kulturmanagement.

Kursorganisation

Der CAS Digitale Kulturen umfasst 15 Präsenzstudientage inklusive Lab und wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel in einem zweiwöchigen Rhythmus an jeweils zwei Tagen (Freitag und Samstag) in Basel statt. Die Studierenden erwerben die erforderlichen 12 ECTS-Punkte durch ihre Präsenz und aktive Mitwirkung im Unterricht, durch einen Teilnahmenachweis (Reflexionsbeitrag) und eine schriftliche Prüfung.

Abschluss

Das Certificate of Advanced Studies (CAS) wird von der Universität Basel verliehen. Mit dem Abschluss des CAS in Digitalen Kulturen erwerben Sie 12 ECTS-Leistungspunkte. Der Zertifikatslehrgang ist ein Wahlmodul des MAS in Kulturmanagement.

Übersicht

Nächste Durchführung30. November 2018 - April 2019
Anzahl Studientage15 Präsenztage, Prüfungstag
Anmeldeschluss29. Oktober 2018
KostenCHF 5‘800.- inkl. Lernmaterialien 
AbschlussZertifikat der Universität Basel
Download Studienbroschüre

Die Dozierenden sind unter anderem: Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani (Organisationsforscher, Assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft Berlin), Prof. Dr. Helmar Burkhart (Mitglied Kompetenzzentrum "Computational Sciences", Leiter Forschungsgruppe „High Performance and Web Computing“ Universität Basel), Sabine Himmelsbach (Direktorin Haus der elektronischen Künste Basel), Prof. Dr. Markus Krajewski (Ordinarius und Leiter des Seminars für Medienwissenschaft, Universität Basel), Dr. Dominik Landwehr (Kultur- und Medienwissenschaftler, Leiter des Bereichs Pop und Neue Medien, Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund), Prof. Dr. Lukas Rosenthaler (Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel), Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva (Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement, Universität St. Gallen).

Ayad Al-Ani, Prof. Dr. Dr. Organisationsforscher, Geschäftsführer der Beratungsagentur tebble, Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam (D), Assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft Berlin (D), Ao. Professor School of Public Leadership Stellenbosch University Südafrika Digitale Kultur und Gesellschaft
Ulla Autenrieth, Dr. Wissenschaftliche Assistentin, Seminar für Medienwissenschaften Universität Basel Theorie und Praxis digitaler Medien / Social Media
Helmar Burkhart, Prof. Dr. Mitglied Kompetenzzentrum "Computational Sciences", Leiter Forschungsgruppe „High Performance and Web Computing“ Universität Basel  Webanwendungen
Ted Davis Künstler/ Designer, Dozent an der FHNW Basel, Institut für Visuelle Kommunikation Webanwendungen / Digitales Kuratieren
Peter Fernaro, Dr. Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel  Kulturelles Gedächtnis und Kulturerbe in der digitalen Gesellschaft
Martin Guggisberg, Dr. Dozent für Informatikdidaktik an der Pädag. Hochschule FHNW, Mitglied Forschungsgruppe „High Performance and Web Computing“ Universität Basel  Webanwendungen
Sabine Himmelsbach Direktorin Haus der elektronischen Künste Basel (HeK) Digitales Kuratieren
Christian Holst, MA, EMBA HSG

Dozent für digitales Publizieren, Kulturwissenschaftler

Lab
Markus Krajewski, Prof. Dr. Ordinarius mit Schwerpunkt Medientheorie und -geschichte und Leiter des Seminars für Medienwissenschaft, Universität Basel  Geschichte, Theorie und Praxis digitaler Medien
Dominik Landwehr, Dr. Kultur- und Medienwissenschaftler, Leiter des Bereichs Pop und Neue Medien, Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund Digitales Produzieren, Publizieren und Kuratieren
Lukas Rosenthaler, Prof. Dr. Management Team Digital Humanities Lab Universität Basel Kulturelles Gedächtnis und Kulturerbe in der digitalen Gesellschaft
Katarina Stanoevska-Slabeva, Prof. Dr. Titularprofessorin und Lehrstuhlvertretung Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement, Team Digital Communication, Universität St. Gallen   Digitales Marketing
In ausgewählten Studientagen ergänzen Kulturschaffende, Leiter/innen / Projektverantwortliche aus Kulturinstitutionen und /oder Freiberufliche mit ihrem Praxisbezug die Unterrichtseinheiten.

Durch die Digitalisierung wird der Kulturbetrieb offener. Gleichzeitig können Künstliche Intelligenzen die Kulturschaffenden in ungeahnter Art und Weise unterstützen. Schaffen Menschen, die immer weniger im ökonomischer Produktionsprozess gebraucht werden, mehr Raum und Möglichkeiten für Kultur?

Prof. Dr. Ayad Al-Ani, Berlin