DAS in Kulturreflexivem Management

Der 10-monatige Diplomlehrgang vermittelt Ihnen die Grundlagen des Kulturmanagements. Er bietet fundiertes Fachwissen für organisatorische, finanzielle und strategische Aufgaben im Kulturbereich.

Die Studientage greifen zentrale Lerninhalte des Kulturmanagements auf, u.a. Fundraising, Projektmanagement, Marketing, Tourismus, Vermittlung und Arbeitsrecht, und betten diese in gesellschaftliche Entwicklungen und aktuelle Debatten ein. Im Diplomlehrgang verknüpfen Sie die eigene berufliche Praxis mit theoretischem Fachwissen. Sie lernen neue Arbeitsinstrumente gezielt einzusetzen und unternehmerisches Handeln in Ihre Kulturprojekte einzubeziehen.  

Unsere Dozierenden sind anerkannte Fachexperten:innen der Universität Basel und anderer Hochschulen sowie lehrerfahrene Persönlichkeiten aus der Berufspraxis des Kulturmanagements. Besondere Bedeutung kommt im Basler Programm dem kulturreflexiven Managementansatz zu. Dieser betont den Gestaltungsraum der Kulturarbeit und fördert das Nachdenken über das eigene Rollenverständnis als Kulturmanager:in.

Das Weiterbildungsprogramm gliedert sich in drei Themenfelder, die sowohl die manageriale als auch die kulturwissenschaftliche Perspektive in den Blick nehmen.

Kultur & ÖkonomieTeilhabe & KommunikationOrganisation & Steuerung

Aufgaben und Funktionen des Kulturmanagements

Kulturelle Werte und ihre Bedeutung für die Gesellschaft

Kultur und Ökonomie

Kreativwirtschaft / Businessplan

Rechnungswesen und Fundraising

 

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturmarketing

Kulturelle Teilhabe und Vermittlung

Kulturnutzerforschung und Audience Development

Kulturelle Diversität

Tourismus

 

Nachhaltigkeit und Ethik

Strategische Unternehmensführung

Personalmanagement und Arbeitsrecht

Wissensmanagment

Rhetorik und Auftrittskompetenz

Projektmanagement anhand eigener Projekte

 

Inhaltliche Schwerpunkte sind das Spannungsfeld zwischen Kultur und Ökonomie,  Kulturvermittlung und -marketing, sowie strategische Entscheidungsfindung. Die Teilnehmer/innen sind am Ende des Kursprogramms fähig, ihre Kenntnisse im dreitägigen "Labor" sachgerecht auf ein eigenes Projekt anzuwenden.

Zielpublikum

Der DAS in Kulturreflexivem Management richtet sich an alle, die eine berufsbegleitende und kompetenzorientierte Weiterbildung im Theorie- und Praxisfeld des Kulturmanagements suchen: an Fachkräfte in Kulturunternehmen, der Kulturverwaltung und Kulturvermittlung sowie der Kreativwirtschaft, an Kunstschaffende, die grundlegende Management-Kompetenzen erwerben möchten und Hochschulabgänger:innen mit erster Praxiserfahrung im Bereich Kultur.

Kursorganisation

Der DAS in Kulturreflexivem Management umfasst insgesamt 40 Studientage (inklusive Online-Studientage). Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel in einem zweiwöchigen Rhythmus an jeweils zwei Tagen (Freitag und Samstag) in Basel statt. Die Studierenden erwerben die erforderlichen 30 ECTS-Punkte durch ihre Präsenz und aktive Mitwirkung im Unterricht sowie mit einem Blogeintrag und einer Abschlussarbeit.

Abschluss

Das Diploma of Advanced Studies (DAS) wird von der Universität Basel verliehen. Mit dem Abschluss des DAS in Kulturreflexivem Management erwerben Sie 30 ECTS-Leistungspunkte. Der Diplomlehrgang ist Bestandteil des modularisierten MAS in Kulturmanagement.

Übersicht

Nächste Durchführung

13. Oktober 2023 -
Juni 2024

StudienberatungBitte vereinbaren Sie einen Termin: 
skm@clutterunibas.ch
Anzahl Studientage40 Unterrrichtstage
Präsenz und online
30 ECTS 
KostenCHF 12‘000.-
(in 2 Raten)
AbschlussDiplom der Universität Basel 

 

Anmeldemodalitäten und FAQ

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Dozierende

Die Dozierenden sind unter anderem: Prof. Dr. Silke Boenigk, Professur für Betriebswirtschaftslehre, Universität Hamburg, Dr. Friedrich von Bose, Leiter Forschung und Ausstellungen, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen, Prof. Dr. Sabine Boerner, Lehrstuhl für Management, insbesondere Strategie und Führung, Universität Konstanz, Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach, Sponsoring- und Kommunikationsberaterin Zug, Dr. Patrick S. Föhl, Netzwerk für Kulturberatung, Berlin, Prof. Dr. Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim und Prof. Dr. Gernot Wolfram, Professur Medienmanagement im Lehrgebiet Kulturmanagement Head of Graduate School Berlin, Media School Campus Berlin.

Christoph Baumberger, Dr. 

Senior Researcher am Institut für Umweltentscheidungen, ETH Zürich

Ethik

Diana Betzler, Dr. Inhaberin und Geschäftsführerin SparksNet GmbH, Horn, Kulturberatung Diana BetzlerFundraising 
Friedrich von Bose, Dr.Leiter Forschung und Ausstellungen, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen, Associate Investigator am Exzellenzcluster Matters of Activity, Humboldt-Universität zu Berlin und Associate Member am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH), HU BerlinKultur und Gesellschaft
Silke Boenigk, (geb. Michalski), Prof. Dr.Professur für Betriebswirtschaftslehre, Universität HamburgMarketing und Dienstleistungsmarketing
Sabine Boerner, Prof. Dr.,Lehrstuhl für Management, insbesondere Strategie und Führung, Universität KonstanzStrategisches Management
Elisa Bortoluzzi Dubach
Dr. Dr.

Sponsoring- und Kommunikationsberaterin Zug,
Professur für Sponsoring & Stiftungswesen, Universität Mailand

Mittelbeschaffung 
Christian HolstStudiengangskoordinator des Master Arts and Cultural Management (MACUMA), Dozent und Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen und Weiterbildungsinstituten für DIgitale Kommunikation Digitale Kommunikation
Patrick S. Föhl, Dr.Netzwerk für Kulturberatung, BerlinProjektmanagement / Kulturbusinessplan
Melanie Huber, Dr. iur.Fachanwältin SAV Arbeitsrecht, Kellerhals Carrard BaselArbeitsrecht
Thomas Keller, EEMAGeschäftsführer Kaserne BaselRechnungswesen und Finanzen
Thomas KropfKommunikationstrainer, früher Ausbildner journalistische Grundausbildung bei Radio SRFRhetorik / Auftrittskompetenz
Birgit Mandel, Prof. Dr.Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität HildesheimAudience Development
LauraManz, MLawAdvokatin, Kellerhals Carrard BaselSozialversicherungsrecht
Olivier Möschler, Dr. Kultursoziologe, Universität LausanneKulturnutzerforschung 
Nicolas Mosimann, Dr. iur.Rechtsanwalt Kellerhals Carrard Basel Arbeitsrecht
Leo PelosiErwachsenbildnerin und Supervisorin, eigenes Beratungsunternehmen inoltreModeration
David KunzGeschäftsführer der Beratungsfirma k-VisRechnungswesen und Finanzen
Yvonne Pröbstle, Dr.Wiss. Mitarbeiterin, Institut für Kulturmanagement, PH LudwigsburgKulturtourismus
Emilio Sutter, Prof.  Dozent für Accounting und Controlling, Leiter des Schwerpunktes Performance Measurement und Controlling an der FHNWRechnungswesen und Finanzen 
Anne Catherine Sutermeister, Dr. phil, MBASelbständige Kulturberaterin, bis 2022 Chefin Dienststelle für Kultur Kanton Wallis, ehem. Leiterin Institut für Forschung in Kunst und Design, Haute Ecole d'Art et de Design (HEAD) Genf, ehem. Stiftungsrätin Pro Helvetia Businessmodelle
Simone ToenduryProgramm- und Produktionsleiterin Festival La Bâtie in Genf. Von 2014-21 Programmverantwortliche des Festivals de la Cité in Lausanne.Finanzen 
Christoph VogelWissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Personalmanagement und Organisation FHNW, Programmleiter CAS Integriertes Personalmanagement in kleinen Unternehmen Personalmanagement
Gernot Wolfram
Prof. Dr.
Professur Medienmanagement im Lehrgebiet Kulturmanagement Head of Graduate School Berlin, Media School Campus BerlinEinführung ins Kultur-management / Kulturelle Diversität
Christoph Weckerle, Prof.Leitung Kreativwirtschaftsberichte am Zürich Center for Creative Economies (ZCCE) Kreativwirtschaft
 An ausgewählten Studientagen ergänzen Kulturschaffende, Leiter/innen,  Projektverantwortliche aus Kulturinstitutionen oder Freiberufliche mit ihrem Praxisbezug die Unterrichtseinheiten. 

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Dozent

Prof. Dr. Gernot Wolfram

«Im DAS zu unterrichten, ist für mich immer wieder bereichernd, da die Studierenden auf hohem Niveau über die Zukunft kultureller Arbeit reflektieren und sich nicht mit Schlagworten zufrieden geben. Der Studiengang ist ein Denkraum, der in die Praxis führt, fundiert und so strukturiert, dass genug Platz für die eigene Ideenentwicklung der Studierenden bleibt.»